Es ist lange her, dass ich hier aktiv war. Aber wen sollte es wundern. Die letzten Jahre war Corona das bestimmende Thema. Leider hat sich bis heute daran nichts geändert. Ich will aber hier nicht wieder von diesem blöden Virus erzählen, sondern davon berichten, dass wir auf ein spannendes Camping-Jahr 2022 blicken. Emmas Reisen gehen weiter!

Mittlerweile ist die komplette Familie geimpft, die Erwachsenen auch geboostert und am Ende des Tages hat sich eine gewisse „Jetzt erst recht“-Mentalität bei uns durchgesetzt.

Jedenfalls haben wir in diesem Jahr soviel mit unserer Emma vor, wie noch nie. Und von dem, was wir vorhaben will ich kurz berichten und euch Lust auf 2022 machen.

Technik-Update für Emma

Technik-Update für unsere Emma

Schon im letzten Jahr haben wir unserer Emma ein Technik-Update gegeben. Da wir im Sommer in der Regel in den Süden fahren, war es sinnvoll eine stationäre Klimaanlage einbauen zu lassen. Und was soll ich sagen, wir haben den Einbau nicht bereut. Wir konnten die mobile Anlage zu Hause lassen, hatten keine Platzproblem und einen sagenhaft angenehm temperierten Wohnwagen.

Dieses Jahr gibt es auch wieder was Neues für unsere Emma. Ehrlich gesagt hat es mich immer gestört, bei Kurzausflügen oder Übernachtungen ein Zelt aufzubauen, oder das komplette Vorzelt aufzurichten. Aus diesem Grund lassen wir unseren Bürstner mit einer Markise ausstatten. Somit haben wir bei kleineren Touren immer ein „Dach über dem Kopf“ dabei, welches schnell und einfach bereitgestellt ist.

Unsere Wahl fiel dabei auf eine Thule TO 6300 mit 4 Metern Breite und 2,5 Metern in der Länge. Es handelt sich dabei um eine Kassettenmarkise mit der Option durch zusätzliche Elemente ein vollständiges Vorzelt herzustellen. Der Preis für die Markise und die Montage liegt übrigens bei 1535 Euro (brutto).

Im Rahmen des Werkstatt-Aufenthaltes wurde auch gleich noch der TÜV und die Gasprüfung gemacht und eine zusätzliche Verkehrssicherheitsinspektion. Somit steht dem Camping-Jahr 2022 nichts mehr im Wege!

Ostern in den Europapark

Unser erster Tripp in diesem Jahr wird in der Osterwoche in den Europapark nach Rust führen. Hier werden wir uns für 4 Tage auf dem dortigen Campingplatz aufhalten. Am ersten Tag nach der Ankunft geht es in den Park – zu Achterbahn, Fahrgeschäften und viel Spaß. Am zweiten Tag haben wir Tickets für die Wasserwelt Rulantica. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns.

Das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt

Mit zwei Kindern im Gepäck (Schule und Kindergarten) muss man halt auch sehen, wie man die langen Wochenende überbrückt. Der Freitag nach Christi Himmelfahrt ist in Stuttgart ein beweglicher Ferientag für die Schulkinder und auch der Kindergarten hat zu. Da meine Firma die (Tarif)-Mitarbeiter dazu verpflichtet, die Brückentage frei zu nehmen und meine Frau eh Freitags frei hat, lag es nahe, auch dieses lange Wochenende mit Emma unterwegs zu sein. Kurzentschlossen haben wir vor einigen Tagen einen Stellplatz auf dem Gitzenweiler Hof gebucht. Die Bodensee-Region ist für uns immer eine Reise wert und auf dem Gitz waren wir auch schon und fanden es toll. Schwerpunkt für dieses verlängerte Wochenende wird sein, mal wieder ausgiebig zu angeln.

Pfingsten in den Bergen

Nach Ostern und Himmelfahrt kommt Pfingsten. Auch hier gilt es wieder Schulferien und Schließzeiten zu überbrücken und Erholung suchen. Pfingsten geht es jetzt endlich in das Zugspitz Ressort. Eigentlich war das schon für 2021 geplant und gebucht, fiel aber der Pandemie zum Opfer. Also auf ein Neues in diesem Jahr. Der Platz in unmittelbarer Nähe zur Zugspitze macht einfach Lust auf Berge. Zeit zu wandern, Bergluft schnuppern und hoffentlich gutes Essen. Nach allem was wir bisher von dort gehört haben, kann es einfach nur gut werden. Uns es ist auch egal, dass Österreich wohl aktuell plant, ab Februar eine Impfpflicht einzuführen. Wie oben bereits erwähnt, sind wir geimpft und geboostert und werden uns die Zugspitze in diesem Jahr nicht nehmen lassen.

Im Sommer nach Kroatien

Letztes Jahr in Spanien, davor das Jahr in Frankreich, davor in Italien. Eigentlich war der Plan unseren Sommerurlaub in diesem Jahr auf dem Marina di Venizia zu verbringen. Leider war der Platz aber bereits Anfang Januar für den von uns angegegeben Zeitraum komplett ausgebucht. Und so „Auf gut Glück“-Fahrer sind wir eben auch nicht. Auch wollten wir nicht mehr so weit fahren, wie nach Spanien, mehr als 800 Kilometer sollten es nicht sein. Nach vielen Suchanfragen, Checks und Überlegungen fiel die Wahl dann am Ende auf den Campingpark Umag in Istrien. Aufgrund der Rezenzionen, den Bewertungen beim ADAC und anderen Portalen und der Tatsache, dass 2021 einiges neu gemacht wurde, haben wir jetzt dort gebucht. Der Sommer kann also kommen.

2022 kann kommen

Wie ihr seht, haben wir einiges vor, im hoffentlichen letzten Corona-Jahr 2022. Natürlich werden wir hier über unsere Erlebnisse und Erfahrungen berichten und erzählen.

Ich wünsche allen Lesern, ein ebenfalls spannendes, aufregendes und erholsames Jahr 2022 mit euren Wohnwägen, Wohnmobilen, Zelten oder was auch immer. Denkt dran, es gibt nur dieses eine Leben, also geniesst es!